Mankmuß

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Mankmuß, einst von Slawen besiedelter Ort, wurde 1312 als Straßendorf gegründet. Er liegt leicht erhöht in einer weitläufigen Flussbeuge der Löcknitz, umgeben von Grünland und vom Stavenower und Damerower Forst. Eingebettet zwischen 6 Dörfer gibt es Wanderwege in alle Himmelsrichtungen.

Der Name: Mankmuß findet seinen Ursprung in der slawischen Sprache. Seine Ableitung findet sich in dem Wort „Manchmosthi“, was soviel wie „Fluchtbrücke, Fluchtgrenze“ bedeutet. Der nördlich verlaufende Ringwall in Richtung Seetz zeugt von der Besiedelung durch slawische Stämme.

Sehenswert ist die das Dorfbild prägende Feldsteinkirche aus dem 15. Jahrhundert. Imposant reckt sich ihr schiefer Fachwerkturm in die Höhe. Besucher finden in Mankmuß das schöne Café-Bistro „Alte Schule“ mit Gästezimmer; dort bekommt man auch den Kirchenschlüssel. Der denkmalgeschützte Gutshof, ehemaliger Adelssitz, ist heutzutage Heuhotel und Wanderreitstation. In der Dorfmitte kann man zeitgenössische Kunst in der Galerie „Erosa“ bewundern.

Im Herbst richtet alljährlich der Mankmußer Bürgerverein den Kartoffelmarkt mit Traktorenschau aus, ein Höhepunkt im Dorfleben, der viele Besucher anzieht. Nach Mankmuß kommt man über die B5 oder mit der Regionalbahn bis Karstädt/Prignitz. Von dort führt ein Fahrradweg über Stavenow nach Mankmuß.

(Quelle: Dorf Mankmuß)